Harry & Sally

Vom 17. bis 19. April 2015 präsentierte La Vita Harry und Sally, eine der schönsten Liebeskomödien aller Zeiten.

Bei der ersten Begegnung ist Sally gerade neu in New York und renoviert ihre Wohnung. Harry, der Freund ihrer besten Freundin Amanda, hilft ihr dabei. Eine telefonische Salatbestellung wird bei ihr zum Exzess mit Extrawünschen. Harry betrachtet das Ganze sehr amüsiert. Er ist ein Typ, der das Leben leicht nimmt.

„Lust auf Sex während der Renovierungsarbeiten?“

Sally ist entrüstet, schließlich ist Harry mit ihrer besten Freundin Amanda zusammen.

„Lass uns einfach nur Freunde sein.“

Für Harry ist klar, Männer und Frauen können niemals befreundet sein – weil ihnen immer der Sex dazwischen kommt! Dieses Phänomen beschreibt die Psychologie inzwischen sogar schon als „Harry-und-Sally-Syndrom“ bezeichnet. Geprägt wurde dieser Fachbegriff durch den gleichnamigen Hollywood-Film von 1981 von Regisseur Rob Rainer.

Fünf Jahre nach ihrer ersten Begegnung treffen die beiden sich zufällig wieder. Harry steht kurz vor der Hochzeit mit Helen. Das hält Harry jedoch nicht davon ab, wieder mit Sally zu flirten und sie zum Essen einzuladen. Zu einer Verabredung kommt es jedoch erst einige Zeit später, als beide verlassen von ihren Partnern erst einmal von einer Beziehung die Nase voll haben. Sie werden richtig gute Freunde, die sich alles erzählen können, die vor einander keine Masken aufsetzen müssen, die sich zusammen amüsieren und sehr viel Zeit miteinander verbringen. Sollte Harry sich mit der These über die Freundschaft zwischen Männer und Frauen doch geirrt haben? Sally will Harry mit ihrer Freundin Marie verkuppeln und Sally selbst möchte sich Jack, den besten Freund von Harry, angeln. Doch der Plan geht anders aus. Jack und Marie verlieben sich ineinander und sowohl Harry, als auch Sally stehen wieder alleine da.

Der Film

Lange bevor über „Sex and the City“ geredet wurde, schrieb bereits Nora Ephron offen und ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen über Frauen, Beziehungen und das Leben in New York. Mit dem Drehbuch für „Harry und Sally“ erhielt sie eine Oscar-Nominierung und verhalf dem Ganzen mit der Besetzung von Meg Ryan und Billy Crystal zu einem riesigen Erfolg. Die bekannteste, legendärste Szene ist wohl die, in der Sally dem ahnungslosen Harry in aller Öffentlichkeit einen Orgasmus vorspielt – dazu bleibt nur zu sagen „Ich will genau das gleiche, was sie hatte.“

Die Bühnenfassung

Die Bühnenfassung von Marcy Kehan richtet den Hollywood-Klassiker originell und geschickt für die Bühne ein und bietet pointiert witzige Dialoge – begleitet mit einer wunderbar romantischen Liebesgeschichte. Eigentlich sogar mehrere Liebesgeschichten – vor laufender Kamera erzählen die unterschiedlichsten Paare, wie sie zueinander gefunden haben und zaubern damit ein Lächeln auf jedes Gesicht.